Das Dettelsauer Eigengewächs Jakob Sitzmann verstärkt die TSC Herrenmannschaften seit der letzten Saison. Im folgenden Interview könnt ihr ihn besser kennenlernen:

Mit welchem Spitznamen darf man dich ansprechen? Woher kommt der Spitzname?

Am Sportplatz werd ich meistens mit dem Namen „Gobel“ angesprochen. Dieser Name wurde mir von TSC-Routinier „Klausi“ Rummel gegeben.

Wie sah deine Spielerlaufbahn von der Jugend bis zu den Herren bis jetzt aus?

Bis zur D-Jugend habe ich beim TSC gespielt. Aufgrund der JFG Rangau und fehlenden Perspektiven dort bin ich dann für 2 Jahre zum TSC Weißenbronn gewechselt. Zur C-Jugend wechselte ich dann wieder zurück zum TSC N’au und habe den Rest der Jugend hier verbracht.

Was verbindest du mit dem TSC als Verein? Was waren deine Highlights in deiner Fußballlaufbahn bis jetzt?

Der TSC ist ist einfach eine tolle Gemeinschaft in der ein riesiger Zusammenhalt herrscht. Mein fußballerisches Highlight war definitiv das Pokalspiel gegen die Spielvereinigung Ansbach in der A-Jugend.

Du bist in der Debütsaison letztes Jahr direkt mit zwei Aufstiegen unserer ersten und dritten Mannschaft gestartet. Wie lief für dich die Umstellung vom Jugend- in den Herrenbereich?

An sich sehr gut. Dadurch, dass ich schon als A-Jugendlicher regelmäßig durch das Torwarttraining bei den Mannschaften im Herrenbereich mittrainieren durfte, kannte ich die meisten schon und konnte mich gut einfügen. Da ich dann im ersten Herrenjahr schon größtenteils mit der ersten Mannschaft trainieren durfte, als ETW bei vielen Spielen im Kader stand und in der dritten Mannschaft viel Spielzeit bekam, hätte die Saison mit dem Doppelaufstieg nicht besser laufen können.

Du hast letzte Saison größtenteils in der Dritten gespielt. Aktuell sammelst du Einsatzzeiten in der Zweiten und bist parallel als fester Ersatztorwart auch bei unserer Ersten permanent dabei. Wie äußert sich diese Aufteilung und wo fühlst du dich am Wohlsten?

Ich konnte in den letzten eineinhalb Jahren viel in der dritten Mannschaft lernen. Ebenso bin ich sehr dankbar, dass mir Fabi aktuell das Vertrauen in der zweiten Mannschaft gibt, um mich weiterzuentwickeln. Dieter bin auch sehr dankbar, dass er mir die ganze Saison das Vertrauen gibt, bei der ersten Mannschaft dabei zu sein und bei dieser zu trainieren. Auch wenn es manchmal anstrengend ist, in der Woche in zwei Mannschaften zu trainieren und im Kader zu stehen, bin ich froh diese Chance zu haben. Auf die Frage wo ich mich am wohlsten fühle, kann ich nur sagen, dass ich mich in allen Mannschaften sehr gut aufgehoben fühle.

Wie sieht die Zusammenarbeit mit deinem TW-Trainer Mathias Kirsch im Detail aus? Was unterscheidet sich bei dir als Torwart im Vergleich zu den Feldspielern?

Durch unseren Torwarttrainer Mathias haben wir die Möglichkeit, einmal in der Woche eine spezifische Einheit wahrzunehmen, die vor dem Mannschafftstraining stattfindet. Mathias versucht, unsere Fähigkeiten als Torwart zu verbessern und bereitet uns gut auf kommende Spiele vor. Ebenso arbeitet er mit uns an unseren Schwächen, sodass wir uns kontinuierlich weiterentwickeln.

Wie siehst du deine persönliche Entwicklung im Verlauf der letzten zwei Jahre? Was sind die nächsten Schritte?

Durch das Torwarttraining und die für einen jungen Torwart viele Spielzeit konnte ich mich in den letzten beiden Jahren gut weiterentwickeln. Meine Ziele für die nächste Zeit sind, dass ich mich nach und nach weiterentwickle und den Sprung fest in die zweite Mannschaft schaffe.

Du wurdest als junger Spieler in das Torwartteam mit größtenteils Routiniers (Lingmann, Tverdov, Arikan, Frei, Einzinger) geworfen. Wie wurdest du aufgenommen und wie läuft die Zusammenarbeit innerhalb der Torhütergruppe?

Ich wurde von meinen Torwartkollegen sehr gut aufgenommen. Da alle ein Stück älter sind, kann ich viel von ihnen lernen. Alle geben mir Tipps, was ich besser machen kann – das hilft mir sehr.

Was ist dein Fazit zum bisherigen Saisonverlauf? Was war dein Highlight?

Ich glaube, dass alle Mannschaften eine für sich ganz ordentliche Saison spielen und auf gutem Weg sind, ihre Saisonziele zu erfüllen. Mein Highlight war mein Debut in der zweiten Mannschaft, auch wenn wir dieses nicht für uns entscheiden konnten.

Was sind deine persönlichen sowie deine Mannschaftsziele im aktuellen Spielverlauf?

Meine persönlichen Ziele für die aktuelle Saison sind es, noch eine gute Restrunde zu spielen und den Mannschaften, bei denen ich gebraucht werde, weiterzuhelfen. Mit der zweiten Mannschaft ist es für mich das Ziel, die Saison ordentlich zu Ende zu bringen und zu versuchen, noch ein paar Siege einzufahren.

Hast du ein fußballerisches Vorbild außerhalb und innerhalb des TSCs?

Mein Vorbild im Tor war Raphael Schäfer. Beim TSC schaue ich gern zu Simon Einzinger auf, da er in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung genommen hat.

Was ist deine Message an die TSC-Fans?

Ich bedanke mich bei jedem Fan, welcher die Mannschaften Woche für Woche unterstützt und uns so hilft, unsere Saisonziele zu erreichen.

Wenn du nicht gerade am Sportplatz bist: Wie gestalteste du deine Freizeit?

Außerhalb des TSCs bin ich noch bei den Kerwabuam vertreten. Und so verbringe ich gern Zeit mit Freunden und im Winter beim Skifahren.

Wie läuft für dich der perfekte Spieltag ab?

Zuerst einmal ausschlafen und etwas essen. Im Anschluss zum Spiel und drei Punkte für den TSC gewinnen. Danach mit den Mannschaftskollegen etwas essen gehen und so den Abend ausklingen lassen.

Was ist dein Lieblingsverein?

Außer dem TSC ganz klar der 1. FC Nürnberg

Kategorien: AllgemeinHerren

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